Interview mit Tilla Eulenspiegel

9900_3904005490_b906d6b16a.jpgDeine Fotokunst für Dich ist …
Ein Ventil, eine Art mich bzw. meine Gefühle auszudrücken und zu experimentieren.

Womit beschäftigst Du Dich beruflich (falls Fotografie nicht Dein Beruf ist)?
Seit kurzem hab ich mein Studium (Hispanistik, Betriebswirtschaft und Kommunikations-und Medienwiessenschaft) erfolreich beendet. Nun befinde ich mich wohl in einer Orientierungsphase und während ich mich frage, wie ich mein Leben weitergestalten möchte, finanziere ich mein Leben mit der Arbeit als Kreditsachbearbeiterin und ein paar Fotoaufträgen.

Wie bist Du zur Fotografie gekommen?
Wie sicherlich fast jeder Fotonarr kann ich behaupten, dass ich schon immer eine Vorliebe dafür hatte alles auf Film zu bannen. Aber in den letzten beiden Studienjahren nahm meine „Fotografierlust“ zu. Es diente wohl als Ausgleich zu der recht monotonen Kopf- und Schreibarbeit.

Welche Fototechnik benutzt Du jetzt?
Vorwiegend fotografiere ich mit meiner digitalen Canon 400d und benutze dazu ein altes Prakticaobjektiv, das ich mit einem Adapter an meine Kamera schraube. Analog versuche ich mich aber auch sehr gern, sowohl mit Mittelformat als auch Kleinbild. Am liebsten benutze ich dafür die Seagull und die Praktica LLC.

Was begeistert Dich?
Die Möglichkeit Momente und Ästehtik festzuhalten, mit Farben, Licht und Schatten zu spielen.

Was fällt Dir beim Fotografieren am Schwersten?
Ich portraitiere sehr gerne Menschen aus meinem persönlichen Umfeld und versuche oft die Stimmung einzufangen, die dabei entsteht. Wenn ich dann jedoch die Kamera heraushole, zerstört man ganz schnell wieder diese „Intimität“. Das Ungezwungene, Natürliche und Wahrhaftige zu Fotografieren ist also immer wieder eine Herausforderung für mich.

Dein positivtes Erlebnis in letzter Zeit…
Persönlich: Mein Studienabschluss war eigentlich das Highlight des Jahres 2009. Fotografisch: Immer wieder die Momente, in denen mir Menschen sagen, dass sie von meinen Fotos begeistert sind.

Was bringt Dir mehr Spass Prozess oder Ergebnis Deiner Arbeit?
Schwere Frage! Ich glaube fast, dass es die Zeit zwischen Prozess und Arbeit ist. Der Moment, in dem man nach Hause fährt und weiß, dass man ein paar gute Bilder im Kasten hat.

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