Interview mit Amateurfotografen Atomareaufruestung

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Was bedeutet für Dich Fotografie?
Ausgleich zum Alltag, sich kreativ austoben und Ideen zum großen Teil schnell umsetzen zu können. Mit Freunden neue Orte entdecken, Spaß dabei haben und das ganze mit Skateboarding zu verbinden. Yeah, das liebe ich.

Womit beschäftigst Du Dich beruflich (falls Fotografie nicht Dein Beruf ist)?
Beruflich habe ich nichts mit Fotografie zu tun. Ich arbeite bei einem großen Medienunternehmen als Wirtschaftsinformatiker. Darüber hinaus arbeite ich gelegentlich für ein Independent Musik-Label. Eventuell werde ich demnächst berufsbegleitend ein Master-Studium beginnen. Mal sehen…

Wie bist Du zur Fotografie gekommen?
Meine Mutter hat mir Weihnachten 2007 eine Canon IXUS 850 geschenkt. Damit ging es los. Ich habe mir noch nachträglich eine Canon 40D gekauft, da eine Spiegelreflexkamera einfach mehr Möglichkeiten bietet. Aber ich finde das Equipment ist nicht so wichtig. Die Ideen sind für mich das Wichtige. Bis auf wenige Ausnahmen: wenn ich z.B. Sequenzen beim Skateboard fahren schieße. Dann brauche ich eine schnelle Kamera, die mindestens 6,5 Bilder pro Sec. schafft.

Wer ist Dein(e) Lieblingsfotograf(in)?
Fred Mortagne, ein Fotograf aus Frankreich. Sein Blog:bloodyfrenchfred.blogspot.com/ Ich mag viele seiner Bilder. Oder Glen E. Friedman. Ich habe fast alle seine Bücher. Aber es gibt so gute Fotografen: zum Beispiel einige der Magnum – Bücher von Henri Cartier-Bresson, Phaidon etc. Oder auch Anton Corbijn. Auf Flickr sind auch immer wieder solche Talente zu finden, die frische Ideen haben und die mich immer wieder stoken.

Was inspiriert Dich?
Orte, Menschen, Architektur, Bilder, Musik etc.

Dein positivstes Erlebnis in  letzter Zeit war…..
Im Ausland zu leben bzw. arbeiten und teilweise dort zu studieren… und letztes Jahr meine große Liebe gefunden zu haben…

Hast Du einen Lieblingsort?
San Sebastian an der Atlantikküste, NYC und Immeousane in Marokko zum Wellenreiten.

Auf welches Foto bist du stolz?
Mein Thema ist die Skateboard-Fotografie. Ich versuche keine harten Tricks perfekt mit mehreren Blitzen auszuleuchten, irgendwo an einem Handrail oder am 10-er Stufen Set zu fotografieren. Wenn ich so etwas in Magazinen sehe, denke ich: nettes Bild, beeindruckender Trick, aber ich werde weiterblättern und habe das Bild fast wieder vergessen. Die Bilder, die den Moment und Ort einfangen, diese Fotos bleiben mir lange im Kopf hängen. Das versuche ich abzubilden. Es ist teilweise schwer umzusetzen, aber ich versuche es trotzdem. Es macht Spaß, darum sollte es dabei gehen. Mit Freunden zu skaten, die Kamera dabei zu haben, neue Spots zu entdecken und eine gute Zeit miteinander zu verbringen. Um die Frage zu beantworten: Ich bin auf kein Bild von mir stolz. Dazu muss ich noch etwas mehr fotografieren, um mehr dazu zu lernen und um somit etwas mehr aus Bildern auswählen zu können.

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