Fotoausstellung: Olaf Schlote “In Transit”
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Aplanat Galerie für Fotografie
Lippmannstr. 69-71
22769 Hamburg
Germany
13 Feb – 03 Apr 2010
Die Fotografien Olaf Schlotes (*1961 in Bremen) sind überwiegend aus seinem Werkzyklus “Beyond Human Nature”, an dem Schlote seit mehreren Jahren arbeitet. Alle seine Arbeiten kreisen um “… die fragile Balance des Lebendigen im immerwährenden Werden und Vergehen… Im präzisen Festhalten kleiner Wunder, Ordnungen und Formationen des Wirklichen entspinnt sich ein geheimnisvolles Band, dass das Sichtbare unsichtbar durchzieht und allein als atmosphärische Gegenwart spürbar ist, als Gegenwart des künstlerischen Blicks, als Signatur des Sehens.”
(Carsten Ahrens)
Interview mit Fotograf Martin Rohrmann
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Wie begannst Du zu fotografieren?
Bevor ich mich entschloss Fotografie zu studieren, habe ich schon lange als Hobby fotografiert. Mein Vater und meine Geschwister fotografierten, wenn auch nicht auf professionellem Niveau. In meinem Elternhaus gab es eine Dunkelkammer, in der man auch Farbfotos entwickeln konnte. Die digitale Fotografie gab es damals noch nicht und so lernte ch Dinge wie das Entwickeln von Filmen, Anfertigung von Handabzüge, Abwedeln und Nachbelichten.
Nach meinem Abitur, einer kaufmännischen Ausbildung, einem langen Aufenthalt in Asien, beschloß ich zunächst Filmregie zu studieren, verwarf das aber aus diversen Gründen und machte schließlich die Aufnahmeprüfung um Fotojournalismus zu studieren. In meinem Studium liegt der Schwerpunkt im Bereich Fotoreportage und Reise, ein Bereich der einem als Fotografen große Möglichkeiten gibt sich auszuprobieren, zu experimentieren und seine eigene Bildsprache zu entwickeln. Weniger als in anderen Genres der Fotografie, spielt hierbei der Fotograf als Individum eine große Rolle, mehr als beispielsweise im Bereich Portrait- oder Werbefotografie -wobei das natürlich auch nicht zuverallgemeinern ist.
Deine Fotokunst für Dich ist …
Das Wort Kunst sagt mir nicht viel. Ich sehe mich nicht als Künstler. Ich finde heute ist das Wort “Kunst” schwammiger denn je. Heute will jeder Künstler sein. Ich gucke welche Intention hinter den Arbeiten einer Person stecken, ob es mich konzeptuell und ästhetisch anspricht. Lieber fotografiere ich mal ein halbes Jahr über nichts, als dass ich irgendwelchen Murks mache oder etwas präsentiere, wo ich nicht hinter stehe. Weiter lesen »
Fotoausstellung: Christoph von Haussen | Rolf Linnemann “Magic Places”
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vhs photogalerie
Rotebühlplatz 28
70173 Stuttgart
Germany
04 Feb – 31 Mar 2010
Photographie bedeutet “Schreiben mit Licht”. Die Künstler Christoph von Haussen und Rolf Linnemann nehmen ihr Medium beim Wort. Sie malen mit Wanderlicht in der Dunkelheit und führen damit die Fotografie zurück zu ihren Ursprüngen.
Auf den ersten Blick unspektakuläre Schauplätze waren das Ziel der Fotografen. Zu allen Jahreszeiten haben sie nachts menschenleeren Plätze und scheinbar vergessene Dinge auf der Schwäbischen Alb fotografiert und effektvoll in Szene gesetzt. Ihre Fotografien fangen die geheimnisvolle Atmosphäre ein, die verwaisten Orten eigen ist. Fotografiert wurde ausschließlich ohne vorhandenes Licht, nur mit künstlicher Ausleuchtung. Dabei wurde nichts inszeniert. Die Aufnahmen von rostigen Autowracks, morschen Fassaden und einsamen Landschaften erzählen Geschichten.
Die Fotokünstler haben den Rahmen des Dokumentarischen längst verlassen. Wir können die Welt nicht so sehen, wie wir diese auf den Bildern in der Ausstellung erleben. Und so beflügeln die visuellen Kreationen unsere Gedanken, regen unsere Fantasie an.
Interview mit Fotograf Michael Buehler. Herzliche Grüße zum Geburtstag!
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Deine Fotokunst für Dich ist …
Leidenschaft.
Mein instrument, mit dem ich der wahrnehmung des inneren sehens ausdruck verleihen kann.
oft geschieht es so, dass mich etwas in der aussenwelt berührt oder elektrisiert, dem fliesst meine aufmerksamkeit zu, dieses muss ich fotografisch bearbeiten und ausloten. dies kann ein gesicht, ein wasser, eine wolke, ein ding, irgendwas sein. Fotografie ist in diesem sinne auch ein raum der alchemie.
An welchen Projekten arbeitest Du jetzt?
Im moment reorganisiere ich mein gesamtes archiv und gebe einigen künstlerischen arbeiten die finale form.
das heisst ich lese aus, setze die reihenfolge fest und printe die bilder in der gewünschten grösse aus, lasse sie einrahmen oder in eine form binden.
Mein wichtigstes projekt ist zur zeit der tryptich: ALBULA 1 / ALBULA 2 / ALBULA 3
an diesem projekt arbeite ich seit 2002. voraussichtlich beende ich es dieses jahr, da mir im herbst 2009, bei meinem letzten bergaufenthalt klar wurde, was der inhalt des 3. teils sein wird.
die arbeit gleicht einer mystischen wanderung, wobei der berg mir herausforderer und gefährte ist.
das wesentliche mittel, dieser erfahrung ausdruck zu verleihen, ist in dieser arbeit die dehnung der zeit durch langzeitbelichtung, verlangsamung
des chemischen entwicklungsprozesses durch kälte, sowie das verwenden längst abgelaufener negativ- oder polaroidfilme und zuguterletzt doppelbelichtungen. Weiter lesen »
Fotoausstellung:”Fotografie und Individuum, Porträtkonzepte”
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Museum Folkwang
Fotografische Sammlung
Museumsplatz 1
45128 Essen
Germany
30. Januar – 4. April 2010
Die Darstellung des Menschen ist ein thematischer Schwerpunkt der Fotografischen Sammlung des Museum Folkwang. Mit den fünfzehn Fotografen und Fotografinnen, die wir in dieser Ausstellung vorstellen, geben wir sowohl einen Überblick über die sich verändernde Vorstellung von fotografischer Repräsentation in der Geschichte der Fotografie, als auch der technischen Entwicklung des Bildmittels.
Es gibt wohl kein Feld der fotografischen Praxis, das faszinierender ist, als die Darstellung des Menschen, und es gibt nur wenige Fotografen, in deren Werk sich keine Porträts finden lassen.
Interview mit Hobbyfotografin Andrea Hübner
Posted in Home, Interview by Alena | Tags: 5D, Andrea Hübner, Canon, mark II
Deine Fotokunst für Dich ist …
Ein Weg meiner Kreativität freien Lauf zu lassen und immer wieder überrascht zu werden von meinen Ergebnissen.
Womit beschäftigst Du Dich beruflich (falls Fotografie nicht Dein Beruf ist)?
Derzeit bin ich Studentin der Anglistik und Romanistik an der Uni Mainz.
Wie lange fotografierst Du schon?
Etwas ernsthafter fotografiere ich seit ca. 2004. davor waren es eher Schnappschüsse im Urlaub, aber die Fotografie hat mich schon damals fasziniert. Einige Jahre habe ich mich auf die Sportfotografie (vor allem Radsport) konzentriert bevor ich schlussendlich vor einigen Jahren zur Peoplefotografie kam.
Welche Fototechnik benutzt Du jetzt?
Hauptsächlich nutze ich eine Canon 5D markII (digital) und eine Hasselblad 500 c/m (analog). Aber ab und zu auch gerne Polaroid oder Holga, je nach Stimmung und Bildidee. Die Abwechlsung macht es für mich, mit nur einer Kamera zu fotografieren könnte ich mir nicht vorstellen. Weiter lesen »
Fotoasstellung: Kashmir, Ladakh, Baltistan 1911/12 Fotografien von Otto Honigmann
Posted in Home, Veranstaltungen by Alena | Tags: München, Otto Honigmann
Staatliches Museum für Völkerkunde München
Maximilianstr. 42
80538 München
Germany
10 Feb – 20 Jun 2010
Otto Honigmann (1879-1959) entstammte einer bekannten Familie von Bergwerksbesitzern aus Aachen. In den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg konnte er drei große Überseereisen unternehmen. Die dritte und längste führte ihn im Mai 1911 zusammen mit Bruder und Freund nach Kashmir, Ladakh und Baltistan. Im Oktober 1911 trennten sich die Wege der drei Reisenden und Otto Honigmann beschloss, den Winter 1911/12 allein in Ladakh und Baltistan zu verbringen und kehrte erst im Mai 1912 nach Europa zurück.
Otto Honigmann war kein professioneller Fotograf, aber ein einfühlsamer Beobachter. Seine Fotografien halten dokumentarisch und unbestechlich Momente fest, die auf wundersame Weise eine vergangene Epoche zum Leben erwecken. So etwa den Einzug des Maharaja von Jammu und Kashmir in seine Sommerresidenz Srinagar, die Präsenz der englischen Kolonialbeamten und der Herrnhuter Missionare, das Leben im Bazar von Leh und das Fest im Kloster Hemis, die Nomaden auf der Hochebene von Rupshu und die aus Tibet kommenden Karawanen, sowie Träger und Packtiere bei der abenteuerlichen Überquerung von Flüssen und Pässen in Ladakh, Nubra, Baltistan und Gilgit. www.voelkerkundemuseum-muenchen.de
Fotoausstellung: «Focus Japan»
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Roland Angst
Only-Photography
Niebuhrstr. 78
D-10629 Berlin
Tel: +49 (0)30 – 847 20 291
25. Februar 2010 bis 25. April 2010
Mit «Focus Japan» beginnt Roland Angst Only-Photography dieses Jahr die Ausstellungsreihe mit japanischer Fotografie.
Anfang macht ein Querschnitt durch die Sammlung, neben aquarellierten Albuminen aus dem 19. Jahrhundert – in der Zeit vorwiegend für Reisende aus dem Westen angefertigt –, zeigen wir Beispiele aus den für die japanische Fotografie wichtigen 60/70er Jahren sowie einige Arbeiten der jüngeren Generation. Unter anderem zu sehen: Rinko Kawauchi, Ruji Miyamoto, Ikko Narahara, Koji Onaka, Toshio Shibata und Issei Suda.
Junge Fotografen/innen wie z.B. Rinko Kawauchi haben mit Anfang Dreißig bereits ein dutzend Publikationen vorzuweisen. Sie stehen damit in der Tradition der heute weit über die Grenzen hinaus bekannten Altmeister wie Nobuyoshi Araki, Daido Moriyama oder Eikoh Hosoe, die vor Beginn ihrer Internationalen Karriere – meist im Eigenverlag – ihre Arbeiten in Büchern publizierten, und damit entscheidend zur Bedeutung und Wertschätzung japanischer Fotografie beitrugen.
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