Interview mit Amateuerfotografin Carmen
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Was bedeutet für Dich Fotografie?
Fotografie ist für mich ein Instrument von Wahrnehmung, persönlichem Ausdruck und Selbstfindung. Ich finde es faszinierend, wie sich mit Hilfe einer Kamera flüchtige Momente, Stimmungen und Bedeutungen festhalten lassen.Ich fotografiere seit zwei Jahren, hauptsächlich analog im Mittelformat und empfinde die Kreativität der fotografischen Möglichkeiten als unglaublich bereichernd für mein Leben.
Warum fotografierst Du schwarzweiß?
Schwarzweiß-Fotografie bedeutet für mich die Konzentration auf das Wesentliche. Das ist mir sehr wichtig. Durch die Abstraktion des Motives eignet sich Schwarzweiß-Fotografie in meinen Augen besonders gut um eine intensive und stimmungsvolle Bildaussage zu erzeugen. Darüberhinaus empfinde ich, dass das reduzierte Schwarzweiß eine fast meditative Qualität in einer Welt vieler bunter Bilder hat.
Womit beschäftigst Du Dich beruflich (falls Fotografie nicht Dein Beruf ist)?
Mein Beruf ist der der Gesundheits und Krankenpflegerin, ich arbeite in einem Krankenhaus in der Notaufnahme. Die Fotografie ist mit Abstand mein wichtigstes und zeitaufwendigstes Hobby.
Wie bist Du zur Fotografie gekommen?
Ich habe eigentlich nie wirklich fotografiert, höchstens mal digital im Urlaub geknipst.
Durch meinen Mann, der professionell fotografiert, hatte ich aber immer einen Bezug zu dem Thema und somit viel Gelegenheit mich der Fotografie zu nähern. Irgendwann entstand einfach der Wunsch im mir, es selber zu probieren.
Wer ist Dein(e) Lieblingsfotograf(in)?
Einen Lieblingsfotografen im eigentlichen Sinn habe ich nicht, außer meinem Mann natürlich…. In letzter Zeit sind mir aber z.B. die Fotografien von Richard Avedon positiv aufgefallen, insbesondere seine Serie “In the American West”.
Was inspiriert Dich?
Da gibt es so viele Dinge,- Licht, Schatten, Menschen, Gegenstände, Stimmungen, Bewegungen, Formen, usw. Darüberhinaus inspirieren mich immer wieder die Fotografien anderer Künstler.
Dein positivstes Erlebnis in letzter Zeit war…
die Geburt meines Neffen und der Erwerb meiner neuen Mamiya 645 super
Hast Du einen Lieblingsort?
Ich liebe es, am Meer zu sein.
Was fällt Dir beim Fotografieren am Schwersten?
Meine Wahrnehmung in ein Bild umzusetzen und mir genug Zeit für die Bildgestaltung zu nehmen,- da steht mir manchmal meine eigene Impulsivität im Wege…


















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olga says:
i adore these photos )))