Interview mit Fotograf Carlo Schüller


Deine Fotografie für Dich ist …

Eine ganz persönliche Art, die Dinge zu sehen und fest zu halten.

An weichen Projekten arbeitest Du jetzt?

Ich arbeiten an einem neuen Beauty Projekt. Beauty und Mode sind emotional oberflächlicher. Schönheit und Ästhetik haben mich aber schon immer fasziniert. Ich entwickle hier meinen eigenen Still, was mich persönlich sicherlich noch länger beschäftigen wird.


Was genau willst Du auf Deinen Fotos festhalten?

Da gibt es keine festen Regeln. Ich denke, ich möchte den Blick des Betrachters fest halten.


Auf welches foto bist Du stolz?

Sehr schwierig zu sagen. Jedes Bild hat natürlich seine starken Seiten, wenn auch auf verschiedenen Ebenen. Beim Betrachten meiner Portraits finde ich mich oft wieder in der Stimmung der Person die ich Portraitierte. Ich portraitierte vor einigen Jahren Davide Fersini, einen italienischen Opernsänger. Er erzählte mir von der Oper und kam ins Schwärmen. Er strahlte förmlich. Diese Freude konnte ich einfangen. Einen kurzen Augenblick später machte ich ein sehr nachdenkliches, melancholisches Bild von Davide. Wenn ich diese beiden Bilder jetzt nebeneinander betrachte – machen Sie mich stolz.


Was fällt Dir beim Fotografieren am Schwersten?

Beim Fotografieren selber fühle ich mich befreit. Als eine grössere Herausforderung empfinde ich die Vorbereitungen eines Shootings. Sich zu überlegen warum man etwas so und nicht anders macht, oder warum ein Set schöner ist als ein anderes. Beim fotografieren selber führe ich die einzelnen Puzzle Teile zusammen, dabei sollte dann alles so klappen wie geplant.

Was kann in Arbeiten anderer Fotografen Dein Interesse erwecken?

Ich schaue mir immer gerne Bilder von anderen Fotografen an. Besonders Arbeiten aus dem Beauty- und Fashionbereich.
Auch gute gemachte Reportagen über Menschen und Ihr Leben können mich faszinieren. Ich denke, so bald ein Fotografen sich intensiv mit seinem Motiv auseinandersetzt und auch seinen persönlichen Stil in die Bilder einbringen können, kann ich mich für diese Bilder begeistern.

Wer ist Dein(e) Lieblingsfotograf(in)?

Nur einen zu nennen, das kann ich nicht. Ich finde Miles Aldridges Bilder visuell aussergewöhnlich –  wie kein zweiter versteht er es mit Farben umzugehen und Athmospähre zu vermitteln. Erwin Olaf versteht es sehr gut Geschichten zu erzählen – die auch oft Grenzen überschreiten. Rankins Beauty Bilder: ein Augenschmaus.

Welche Ratschläge könntest Du Anfängern geben?

Das hängt vom Niveau des Anfängers ab. Wie so vieles, ist auch das sehr relativ. Ich selber sehe mich manchmal auch als Anfänger. Je nachdem was man vorhat – es gibt immer ein erstes Mal. Als Profi bereite ich mich dann bestmöglich auf diese neue Situation vor, damit ich mit meinem Vorhaben nicht scheitere. Insofern würde würde mein Ratschlag wohl so aussehen: “Erkenne wo Du stehst und wohin Du willst. Ergreife die nötigen Massnahmen um Deine Ziele zu erreichen.”


Zur Internetseite von Carlo Schüller

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