Interview mit Hobbyfotograf Jochen Abitz

Deine Fotografie für Dich ist … …vor allem mein Gegenpol zu meiner Arbeit. Ich bin gelernter Schriftsetzer und heute besteht der Job zu einem sehr großen Teil aus technischen Abläufen.
In der Fotografie kann ich als Hobbyfotograf meine Ideen umsetzen und Bilder gestalten, wie ich sie mag.
Tolle Fotos und Bilder gaben mir schon immer etwas besonders und können starke Emotionen auslösen. Wahrscheinlich liebe ich deswegen auch Filme.
Im Moment liegt mein ganzer Fokus auf der Fotografie und beim Fotografieren bin ich glücklich.
Ich kann mir im Moment nicht vorstellen ohne zu sein.

An welchen Projekten arbeitest Du jetzt ?
Im Augenblick gibt es keine festen Projekte. Nur Ideen, welche im Kopf als Bild existieren und die man versuchen möchte umzusetzen. Das passiert immer zu zweit, denn ich Fotografiere immer mit meinem Kollegen und Freund Thomas. Das inspiriert uns sehr und haben ähnliche Vorstellungen als Ziel. Unsere gemeinsamen Projekte (bis auf Akt, den ich nicht fotografiere), findet man unter: www.2fach.com

Was genau willst Du auf Deinen Fotos festhalten?
Es gibt Fotos von anderen Fotografen, die mir die Sprache verschlagen und starke Gefühle in mir auslösen. Solch ein Gefühl in einem Foto transportiert zu bekommen, das ist das Schönste. Dann wäre ich zufrieden.

Was inspiriert Dich?
Ich schaue mir gerne Fotos anderer Fotografen an und habe eine recht große Linksammlung an Fotografenwebseiten. 😉
Inspiriert werde ich aber auch von Filmen. Ich schaue mir gezielt an, wie der Regisseur bestimmte Szenen dargestellt hat oder wie die Kameraführung ist. Fotos und Filme anschauen ergänzen sich dann.

Wer ist Dein(e) Lieblingsfotograf(in)?
Ich mag Fotos von Peter Lindbergh, Kristian Schuller, David Bellemere, Jaques Olivar und Geoff Barrenger. Sie schaffen es Fotos zu machen, die mich berühren.

Was bringt Dir mehr Spass: Prozess oder Ergebnis Deiner Arbeit?
Das ist ganz sicher der Prozess. Das Fotografieren an sich ist ein sehr schönes Gefühl, welches ich im Moment durch den Einsatz analoger Kameras verstärke. Das Puristische dieser Kameras gibt einem wirklich das Gefühl Fotos zu machen. Gute Fotos.
So richtig zufrieden bin ich mit meinen eigenen Fotos sehr selten. Das brauche ich aber wohl als Motivation besser werden zu wollen. Auf der anderen Seite macht es mich manchmal sogar unzufrieden.

Was fällt Dir beim Fotografieren am Schwersten?
Immer noch das Suchen nach der besten Seite vom Model. Ich erliege sehr häufig dem Reiz der Gesamtwirkung und achte dann etwas weniger auf den Ausdruck. Das versuche ich gerade zu ändern.
Schwer finde ich aber auch, bei einem Shooting noch kreativer zu sein. Noch eine Variante mehr auszuprobieren, ohne zufrieden zu sein. Hinterher fällt einem oft dieses oder jenes ein, was man besser hätte machen können. Aber eigentlich hat dieses Problem ja jeder… 😉

Was bedeutet für Dich Schönheit?
Es gibt viele Varianten von Schönheit. Sei es Farbe, Form oder Gestaltung.
Bei einem Menschen ist es ganz selten die äussere Erscheinung, sondern mehr die Wirkung der Ausstrahlung, die von ihm ausgeht. Es gibt auch Schönheit, die man häufig nur auf Fotos sehen kann. Das Fotogen sein.
Das finde ich unheimlich spannend.

Zur Internetseite von Jochen Abitz



3 total comments on this postSubmit yours
  1. Wow!
    Sehr kreative Fotos!
    Mir gefällt alles: Idee, Stimmung, Models, Stil, Dekoration!
    Hobbyfotograf? Undlaublich!!!

  2. Sorry, unglaublich!!! 🙂

  3. Dankeschön!. 🙂

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