Fotoausstellung: Helen Levi “New Yorkers”

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02 Oct – 31 Oct 2010

Robert Morat Galerie – Projektraum Berlin
Kleine Hamburger Str. 2
10115 Berlin

„Helen Levitt: New Yorkers“ ist eine 30 Arbeiten umfassende Ausstellung von bekannten, aber auch noch nie zuvor ausgestellten Fotografien, die zwischen 1938 und 1945 in New York entstanden sind. Helen Levitt, die von vielen als die Dichterin unter den New Yorker Strassenfotografen gesehen wird, fängt hier das Leben ein, wie es sich auf New Yorks Strassen abgespielt hat, bevor Fernsehen und Klimaanalgen die Menschen in ihren Häusern hielten. Levitts Fotografien funktionieren hier wie ein Kammerspiel, sie feiern Frauen im Gespräch und Kinder beim Spiel, sie sind eher Tanz als Sozialstudie, eher Theater als Dokumentation.
Helen Levitts Fotografien wurden noch nie zuvor in einer Einzelpräsentation in Berlin ausgestellt. Ein Highlight der Ausstellung werden eine Reihe von ihren „first proofs“ sein. Kleine Abzüge, Studien, die Levitt in ihrer Badezimmer-Dunkelkammer erstellt hat, um aus ihnen ihre besten Arbeiten auszuwählen und zu editieren. Gemeinsam ausgestellt, verraten diese frühen Bilder Levitts eigenen „Tanz“, wenn wir die unterschiedlichen Blickpunkte und Perspektiven kennen lernen, die Untersuchung eines Gesprächs oder von Kindern beim Spiel – auf der Suche nach der perfekten Bildkomposition. http://www.robertmorat.de/

Fotoausstellung: “Mikrofotografie. Schönheit jenseits des Sichtbaren”

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01 Oct – 09 Jan 2011

Museum für Fotografie
Jebensstr. 2
10623 Berlin

Eine Ausstellung der Sammlung Fotografie der Kunstbibliothekund der Alfred Ehrhardt Stiftung im Rahmen des Europäischen Monats der Fotografie Berlin. Die Ausstellung bietet einen umfassenden Überblick zu einer Gattung der Fotografie, die wie keine andere zwischen den Wissenschaften und den Künsten oszilliert. Inspiriert durch den Biologen Ernst Haeckel und sein epochales Werk Kunstformen der Natur (1899-1904), wurde vor allem im deutschsprachigen Raum das mikroskopische Bild zum wichtigsten Medium einer von den Naturwissenschaften getragenen Ästhetik, welche die Vorbildfunktion der Natur für die Kunst machtvoll in den Fokus rückte.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Arbeiten, in denen sich aus den Formenwelten des Mikrokosmos eine neue, experimentelle Bildästhetik entwickelt. Ebenso richtet sich das Augenmerk auf Fotografien, die für rein naturwissenschaftliche Zwecke angefertigt wurden und dennoch durch hohe künstlerische Qualität bestechen – viele dieser Fotografien entstanden lange bevor die Avantgarde die Mikrofotografie als Experimentierfeld entdeckte. www.smb.museum/mf


Fotoausstellung: “La Bohème”

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25 Sep – 09 Jan 2011

Museum Ludwig
Heinrich-Böll-Platz
50667 Köln

Die Inszenierung des Künstlers in Fotografien des 19. und 20. Jahrhunderts
Der französische Autor Henri Murger prägte 1851 in seinen “Scènes de la Vie de Bohème” das Bild vom Künstler als Außenseiter, der im bürgerlichen Zeitalter in romantischer Armut lebt. Die Boheme, heiter verklärt und durch Puccinis Oper vollends popularisiert, war für Murger ein Durchgangsstadium: „Die Bohème ist die Vorstufe des Künstlerlebens, sie ist die Vorrede zur Akademie, zum Hospital oder zum Leichenschauhaus.“ Der Begriff wurde zum Synonym für den Künstler des 19. Jahrhunderts, der einem anonymen Markt ausgesetzt war und frei von Zwängen, aber auch ohne den Schutz der Höfe seine Leistungen verkaufen musste. Mitten in die Zeit der Entstehung der Boheme-Legende zur Untermauerung künstlerischen Selbstbewusstseins fiel die Erfindung der Fotografie. Inwieweit sich die schillernde Lebenseinstellung auch in den fotografischen Inszenierungen von Künstlern spiegelt, untersucht diese Ausstellung im Museum Ludwig. Sie verfolgt die Idee der Boheme in fotografierten Darstellungen, Szenen und Inszenierungen.

www.museum-ludwig.de

Fotoausstellung: Peter Lindbergh “On Street”

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25. September 2010 bis 09. Januar 2011

C/O Berlin
Postfuhramt
Oranienburger Straße 35/36
10117 Berlin

C/O Berlin präsentiert mehr als 200 Bilder und Filme aus dem Gesamtwerk von Peter Lindbergh – von seinen Klassikern und Ikonen der Modefotografie bis hin zu den Invasion-Bildern und der Berlin-Serie aus der Vogue von 2009. Die Ausstellung gibt zudem anhand bislang nie veröffentlichten Archiv-Polaroids sowie Filmdokumentationen Einblicke in die Arbeitsweise des Starfotografen.
Kraftvoll und fragil, gradlinig und verspielt, emanzipiert und sinnlich – Peter Lindberghs Fotografien sind weit mehr als künstliche, unterkühlte Modeaufnahmen. Hinter artifziellem Styling und Make-up wird in seinen melancholischen, ungeschönten Bildern die Intimität und das Wesen der meist weiblichen Porträtierten sichtbar. Ob Sharon Stone, Madonna, Linda Evangelista, Tatjana Patitz, Naomi Campbell, Jeanne Moreau, Penélope Cruz, Catherine Deneuve oder Uma Thurman – einfühlsam und reduziert spürt Peter Lindbergh das Individuum hinter dem Starkult in all seiner Stärke und zugleich Zerbrechlichkeit auf.  http://www.co-berlin.info/