Fotoausstellung: „La Bohème“

25 Sep – 09 Jan 2011

Museum Ludwig
Heinrich-Böll-Platz
50667 Köln

Die Inszenierung des Künstlers in Fotografien des 19. und 20. Jahrhunderts
Der französische Autor Henri Murger prägte 1851 in seinen „Scènes de la Vie de Bohème“ das Bild vom Künstler als Außenseiter, der im bürgerlichen Zeitalter in romantischer Armut lebt. Die Boheme, heiter verklärt und durch Puccinis Oper vollends popularisiert, war für Murger ein Durchgangsstadium: „Die Bohème ist die Vorstufe des Künstlerlebens, sie ist die Vorrede zur Akademie, zum Hospital oder zum Leichenschauhaus.“ Der Begriff wurde zum Synonym für den Künstler des 19. Jahrhunderts, der einem anonymen Markt ausgesetzt war und frei von Zwängen, aber auch ohne den Schutz der Höfe seine Leistungen verkaufen musste. Mitten in die Zeit der Entstehung der Boheme-Legende zur Untermauerung künstlerischen Selbstbewusstseins fiel die Erfindung der Fotografie. Inwieweit sich die schillernde Lebenseinstellung auch in den fotografischen Inszenierungen von Künstlern spiegelt, untersucht diese Ausstellung im Museum Ludwig. Sie verfolgt die Idee der Boheme in fotografierten Darstellungen, Szenen und Inszenierungen.

www.museum-ludwig.de

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