16. Oktober bis 13. November 2010
Galerie für zeitgenössische Kunst
Gartenstr. 114
D 10115 Berlin
In ihrer jüngsten Werkgruppe „Ellipsen“ setzt Sabine Schründer ihren bereits in „intrude (into)” formulierten Arbeitsansatz der Konzentration elementarer Inhalte auf wenige, miteinander korrespondierende Einzelbilder fort. Digital manipulierte Fotografien, wie „Baum“, „Tower“ und „Treppe“, scheinen in stillgelegter Schwebe gehalten und wenden so die Idee von uns real umgebendem Raum ins Fiktive. In diesen neuen Arbeiten werden nicht mehr nur einzelne Bildteile „gelöscht“, sondern mittels der Montage und Replikation einzelner Bildelemente, in sich abgeschlossene neue Räume geschaffen. Zwischen den verschiedenen symbolischen Räumen, Orten und Verweisen werden die Ellipsen (die Aussparungen, das Fehlen inmitten von etwas) zur spekulativen Leerstelle. Die Lücken und Auslassungen innerhalb wie außerhalb der Bilder sind das Verbindende: Sie stehen sinnbildlich für ein gesellschaftliches System, in welchem die Grenzen zwischen Privatheit und Öffentlichkeit mehr und mehr verschwinden, die Kanäle immer unsichtbarer werden, die Plattformen vage, und sich der tradierte Begriff von Individuum und Person zunehmend auflöst. http://www.lorisberlin.de
















Philip
18. Oktober 2010
Sieht ja unglaublich aus. Wenn ich länger auf das Bild sehe werde ich sogar schwindlich
Wahnsinn!