Category: Interview

Interview mit Fotograf Matthias Heiderich

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Deine Fotografie ist für Dich…
Meine Fotografie ist für mich Kreativitätsventil und eine herrliche Möglichkeit der Momentkonservierung.

Womit beschäftigst Du Dich beruflich (falls Fotografie nicht Dein Beruf ist)?
Fotografie ist nicht mein Beruf, sondern mein Hobby, für das ich seit meinem Studienabschluss mehr Zeit und Energie habe. Ich versuche mir eine Art zweite Profession zu schaffen, in dem ich die Zeit nutze, mir autodidaktisch alles beizubringen, was ein Fotograf können muss.  Studiert habe ich Computerlinguistik und Phonertik, also etwas ganz anderes. Vermutlich werde ich irgendwann in dem Bereich arbeiten, denn mit Fotografie Geld zu verdienen ist relativ schwierig und wird in Zukunft sicher noch schwieriger.

Was begeistert Dich?
Begeistern kann mich viel.  Meistens hat es mit guter Musik und Fotografie zu tun.  Aber ich kann mich natürlich auch für anderes begeistern. Essen, Natur, Menschen und naja zugegebenermaßen kann ich mich auch für allerlei Technikschnickschnack begeistern und natürlich interessante Designarbeiten und Kunst allgemein. Weiter lesen »

Interview mit Fotograf Christian Hang

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Deine Fotografie ist für Dich  …
wie ein Überraschungsei. Ich liebe Experimente und probiere entsprechend viel aus. Sei es mit alten Kameras, als auch mit alten Fototechniken, von denen ich meine, dass sie in unserer digitalen Welt immer noch ihren Platz verdient haben.
Ich lege keinen besonders großen Wert auf Perfektion. Ich für meinen Teil würde dann zu sehr verkrampfen, wenn das mein Hauptziel in der Fotografie wäre. Deshalb setze ich mehr auf den Überraschungseffekt.

Womit beschäftigst Du Dich beruflich (falls Fotografie nicht Dein Beruf ist)?
Ich bin selbstständiger Webdesigner und Internet Content Verwalter. Hin und wieder muss ich für Kundenaufträge auch fotografieren; dann aber natürlich der Schnelligkeit wegen,  ausschließlich digital.

Welche Fototechnik benutzt Du?
Überwiegend fotografiere ich mit Polaroid Material und analogen Kameras auf Film. Bei den Filmen achte ich stets darauf, dass es sich um abgelaufenes Material handelt. Also komm mir nicht mit frischen Filmen, die kann ich nicht gebrauchen, bevor sie nicht zwei Sommer im Handschuhfach vom Auto gereift sind ;-) Ich mag die daraus resultierenden Effekte wie Farbverschiebungen, Schlieren usw. Manch einer wird es Bildfehler nennen, aber für mich sind das entscheidende Bildelemente. Kurz gesagt: Perfektion ist langweilig, die Überraschungseffekte machen die Fotografie spannend. Ob man das jetzt Kunst nennen soll, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Im Polaroid Bereich wende ich gerne Techniken wie SX 70 Manipulationen, Image Transfers und Emulsionslifts an. Und wie es ausschaut, kann ich das noch eine ganze Weile so weitertreiben, jetzt wo wieder Sofortbildfilme hergestellt werden; ich habe aber auch noch einen recht großen Bestand an Filmen, so dass ich mir keine Sorgen machen muss.
Irgendwie besitze ich zu viele Kameras, deshalb fällt es mir schwer zu sagen, welche mein Liebling Nummer 1 ist. Zur Zeit trage ich die Polaroid SX 70, Pouva Start und den Lomo Actionsampler spazieren.

Was begeistert Dich?
Die Momente, die ich mit lieben Menschen teilen darf, und wenn dabei noch ein schönes Foto herausspringt, was will man mehr? :-) Weiter lesen »

Interview mit Fotograf Maurice Baker

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Deine Fotografie ist für Dich …
eine  Art mich auszudrücken, es ist etwas sehr persönliches.
Es ist ein Ausdruckmittel, welches mir erlaubt Dinge zu transportieren,
die für mich eine Wichtigkeit haben,
seien es Gefühle, Situationen oder einfach nur Gesehenes.
Vergänglichkeit ist ein Wort, das im Kontext der Fotografie häufig Erwähnung findet, aber ich glaube das ist auch richtig, da das Medium in vielen Fällen genau das festzuhalten versucht.

An welchen Projekten arbeitest Du jetzt ?
Sehr gute Frage, im Moment steht unsere Abschlussausstellung ganz oben auf der Liste.In einer Woche,
am 11. Juni, ist die Vernissage unserer Ausstellung “Nackt”, die das Ende
meines drei-jährigen Studiums bedeutet. Dafür gibt es noch einige Dinge zu tun.
Dort wird man zwei Serien von mir sehen, hauptaugenmerk wird auf der Serie “backrooms” liegen. Die letzten
Arbeiten werden geprinted, die Locaton auf Fordermann gebracht etc..
Fotografisch arbeite ich im Moment paralell an zwei weiteren Projekten. Die erste Arbeit ist eine Portraitserie von Menschen in meinem Umfeld. Ich glaube wir sind in einem sehr interessanten Moment, Menschen strömen aus allen Ländern hier nach Berlin. Die Stadt ist für viele die Metropole der Welt, in der man sich als Künstler frei entfalten kann. Einerseits natürlich weil sie sehr inspirierend ist, aber ein großes Plus ist ebenfalls, dass man hier selbst mit wenig Geld ein tolles Leben haben kann. Wie lange Berlin noch diesen Charme hat, weiss ich nicht, genau deshalb möchte ich in den Portraits dieses Momentum festhalten. Weiter lesen »

Interview mit Fotografin Kirsten Becken

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Deine Fotografie ist für Dich…
Bilder zu schaffen hat mich schon immer fasziniert: Komposition, Stimmung, Ausdruck und Wandel der dargestellten Person bilden die Spannungsfelder in meiner Fotografie.
Am liebsten fotografiere ich Menschen und versuche mich an echten Portraits, die möglichst nah an der Wesenheit der abgebildeten Person sind. Zur Zeit fokussiere ich mich allerdings stärker auf Editorial & Mode als auf Portraitfotografie und versuche mehr und mehr in dieser Richtung zu schaffen. Mit 15 hatte ich schon meine erste VOGUE und meine Regale sind bis heute gefüllt mit Ausgaben meiner Lieblingszeitschrift

Strebst Du nach Perfektion in Deinen Werken, oder lässt Du auch Platz für Freiheiten?
Müsste ich mich festlegen, würde ich die Freiheit wählen.
Perfektion schleicht sich zyklisch in meine Bilder: Ich steigere mein Wissen mit jedem Projekt und nehme die Erfahrungen an. Wichtiger als präzises und kontrolliertes Arbeiten ist mir Ideenvielfalt und Unberechenbarkeit. Wäre alles allzu genau kalkuliert, würde es mir nicht halb so viel Spaß machen.

Wer ist Dein Lieblingsfotograf?
Mehrere Persönlichkeiten faszinieren mich. Ob David Bellemere, Nick Knight, Annie Leibowitz oder Karl Lagerfeld – Modefotografen strahlen Glamour, die Liebe zur Mode und Feinsinn für Momente und Ausdruck aus. Darüber hinaus gibt es unglaublich viele Richtungen die mich inspirieren. Rineke Dijkstra’s Militärportraits zB.
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Interview mit Fotograf Markus Paul Müller

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Markus Paul Müller ist ein konzeptioneller Fotograf aus Berlin. Seine aktuellen Arbeiten “Unbewusste Orte in Europa” und “Täterblick -Ausschnitte eines Lebens” werden ab dem 11. Juni 2010 in der Abschlussausstellung des Lette-Vereins Berlin gezeigt (www.wieadamundeva.de).



Deine Fotografie ist für Dich …
ein künstlerisches Kommunikationsmedium, das den Widerspruch zwischen Wahrheit und Realität aufzeigt. Die Realität ist ein objektiver Zustand, der direkt in jeder Fotografie abgebildet wird. Die Wahrheit jeder Fotografie hängt von der jeweiligen Perspektive des Betrachters ab. Meine Aufgabe als Fotograf ist die Realität so darzustellen, dass aus ihr die Wahrheit direkt abgeleitet werden kann und nicht die Folge einer zufälligen Interpretation ist.

An welchen Projekten arbeitest Du jetzt?

Zur Zeit arbeite ich an zwei Projekten: mein aktuelles Projekt “Täterblick -Ausschnitte eines Lebens” zeigt den Blick eines Intensivtäters aus Berlin, der in den 80er und 90er Jahren in Kreuzberg kriminell war. Diese Arbeit zeigt mit Hilfe von Fotografien, O-Töne und einem Videointerview seine Perspektive. Für die Zukunft ist geplant mein Bildband “Unbewusste Orte in Europa” fortzuführen. Bisher habe ich zwölf europäische Hauptstädte besucht, um alltägliche und zugleich unbekannte Situationen zu fotografieren. Weiter lesen »

Interview mit Fotograf Gregoire Cachemaille

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Deine Fotografie für Dich ist …
Am Anfang war es für mich nur ein Hobby. Wie viele Andere habe ich zuerst mit einer Kompakt-Kamera angefangen, ich wollte nur meine Reisen und besondere Momente festhalten. Langsam habe ich aber mehr Kontrolle über meine Fotos haben wollen, und diese Kameras sind nicht für diesen Zweck gebaut. Ich wusste nicht ob eine größere Spiegel-Reflex Kamera für mich das Richtige wäre, ich hatte schon Angst dass es meine Freiheit behindern würde, aber das hat mir ganz neue Möglichkeiten eröffnet. Dieses Hobby ist langsam eine Leidenschaft, und gleichzeitig eine notwendige Aktivität geworden. Das ist meine Art, mich zu entspannen: durch die Stadt laufen, nach interessanten Motiven zu suchen und mir vorzustellen, wie das fertige Bild aussehen wird. Ich habe meine Kamera immer bei mir: bleibe ich zu lange ohne sie, werde ich nervös!

Womit beschäftigst Du Dich beruflich (falls Fotografie nicht Dein Beruf ist)?
Eigentlich bin ich Informatiker, derzeit in einer großen Arzneimittelforschungs firma in Berlin. Das hat also auf den ersten Blick wenig mit Fotografie zu tun, aber in der Digital-Ära ist Computer-Wissen auch in vielen Aspekten der Fotografie nützlich, von der Bearbeitung von RAW Dateien bis zum Druck. Mit Computern gut umgehen zu können ist für die Fotografie auf jeden Fall praktisch. Weiter lesen »

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