Interview mit Amateuerfotografen Ruth und Uwe Saliger
Posted in Home, Interview by Alena | Tags: Ruth, Saliger, Uwe
Welche Rolle spielt Fotografie in Eurem gemeinsamen Leben?
Wir fotografieren hauptsächlich im Urlaub, den wir seit einigen Jahren im südlichen Afrika verbringen. Die Aufenthalte dort haben uns auch erst richtig zum Fotografieren gebracht. Die einmalige Landschaft und Tierwelt haben uns völlig in ihren Bann gezogen, und wir wollten für uns schöne Fotos davon machen. So haben wir uns im Laufe der Jahre ein wenig fotografisches Können angeeignet, hauptsächlich durch Ausprobieren. Obwohl wir beide gerne fotografieren, teilen wir uns die Arbeit meistens so ein, dass Ruth die Bilder aufnimmt und Uwe sie bearbeitet. Mit der Sortierung und Nachbearbeitung der Fotos verbringen wir das ganze Jahr, bis es dann zur nächsten Safari losgeht. Für uns erstellen wir Kalender und Fotobücher und präsentieren die schönsten Bilder in der fotocommunity.
Welche Eigenschaften und Kenntnisse sollte der Tierfotograf besitzen?
Wir glauben nicht, dass wir hierzu besondere Anweisungen geben können, die nicht jeder schon kennt. Natürlich braucht man ein gutes Auge, um die Tiere in freier Wildbahn zu entdecken. Dazu gehört es, ein Gespür dafür zu entwickeln, wohin man schauen muss. Denn auf Safari fährt man pausenlos an vielen Tieren vorbei, ohne sie zu sehen. Auch hier haben wir eine klare Aufgabenteilung: Uwe fährt das Auto (weil er das gut kann), und Ruth beobachtet die Umgebung und entdeckt die Vögel, Antilopen und Raubtiere. Hierin ist sie wirklich erstaunlich gut. Wenn es etwas zu finden gibt, bemerkt sie es auch oft. Lediglich diejenigen Tiere, die unmittelbar auf der Straße sitzen oder liegen, haben eine Chance, von Uwe entdeckt zu werden. Am meisten braucht man Glück, um zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Dabei hilft auch Geduld. Wenn man ein interessantes Tier entdeckt hat, lohnt es sich, dieses auch über einen längeren Zeitraum zu beobachten. Manchmal ergeben sich dabei spannende Situationen. Weiter lesen »
Interview mit Hobbyfotografin Tanja Deuß
Posted in Home, Interview by AlenaIch denke, ich bin ein positiver Mensch. Ich versuche jeden Tag sehr intensiv zu (er)leben und mich nicht unterkriegen zu lassen. Ich lache gern. Ich bin bunt. Aber auch launisch. Ich bin quasi zwischen Kinostühlen groß geworden und liebe die alten Monumentalfilme, wie Ben-Hur oder Vom Winde verweht. Ich habe in einer Band gesungen, ehe ich anfing zu fotografieren. Ich liebe die Abwechslung. Ohne sie könnte ich nicht leben. Ich brauche nach dem Sommer den Winter, nach Chips Schokolade, nach langen analogen Streifzügen wieder etwas Digitales. Monotonie macht mich krank. Ebenso Dummheit und Menschen, die Menschen verachten. Ich versuche, mir erst ein Urteil zu erlauben, wenn ich das, was ich beurteilen soll, selbst kenne. Ich liebe meinen Mann (nein, ich bin nicht verheiratet aber die Formulierung bringt nun mal auf den Punkt) über alles, denn er ist mein Fels in der Brandung. Ich versuche, anderen Menschen zuzuhören. Und ich brauche oft jemanden, der mir zuhört. Weiter lesen »
Interview mit Fotograf Christian Grund
Posted in Home, Interview by Alena | Tags: Christian Grund, Switzerland
Deine Fotokunst für Dich ist
Ich würde mich jetzt nicht unbedingt als Fotokünstler bezeichnen. Wenn du mich fragst was meine Fotografie für mich ist so würde ich vielleicht sagen: Die Herausforderung das Auge hinters Licht zu führen und dort zusehen dass es mit einem guten Gefühl für einen Moment im Dunkeln stehen bleibt.
An welchen Projekten arbeitest Du jetzt?
Ich arbeite seit ein paar Jahren immer wieder an meinen Autoscanns. Dabei scanne ich Autos mit einem Flachbettscanner ab (also Scanner direkt ans Auto halten) und setze das Mosaik später im Computer wieder zusammen. Fotografieren ohne Kamera, ein Aspekt dieser Arbeit dass mich dabei Antreibt.
Ausserdem wird bald meine internetplattform starten. Ein interessantes Tool für Fotografen und Bildredaktionen. Weiter lesen »
Interview mit Fotograf Martin Rohrmann
Posted in Home, Interview by Alena | Tags: Martin Rohrmann
Wie begannst Du zu fotografieren?
Bevor ich mich entschloss Fotografie zu studieren, habe ich schon lange als Hobby fotografiert. Mein Vater und meine Geschwister fotografierten, wenn auch nicht auf professionellem Niveau. In meinem Elternhaus gab es eine Dunkelkammer, in der man auch Farbfotos entwickeln konnte. Die digitale Fotografie gab es damals noch nicht und so lernte ch Dinge wie das Entwickeln von Filmen, Anfertigung von Handabzüge, Abwedeln und Nachbelichten.
Nach meinem Abitur, einer kaufmännischen Ausbildung, einem langen Aufenthalt in Asien, beschloß ich zunächst Filmregie zu studieren, verwarf das aber aus diversen Gründen und machte schließlich die Aufnahmeprüfung um Fotojournalismus zu studieren. In meinem Studium liegt der Schwerpunkt im Bereich Fotoreportage und Reise, ein Bereich der einem als Fotografen große Möglichkeiten gibt sich auszuprobieren, zu experimentieren und seine eigene Bildsprache zu entwickeln. Weniger als in anderen Genres der Fotografie, spielt hierbei der Fotograf als Individum eine große Rolle, mehr als beispielsweise im Bereich Portrait- oder Werbefotografie -wobei das natürlich auch nicht zuverallgemeinern ist.
Deine Fotokunst für Dich ist …
Das Wort Kunst sagt mir nicht viel. Ich sehe mich nicht als Künstler. Ich finde heute ist das Wort “Kunst” schwammiger denn je. Heute will jeder Künstler sein. Ich gucke welche Intention hinter den Arbeiten einer Person stecken, ob es mich konzeptuell und ästhetisch anspricht. Lieber fotografiere ich mal ein halbes Jahr über nichts, als dass ich irgendwelchen Murks mache oder etwas präsentiere, wo ich nicht hinter stehe. Weiter lesen »
Interview mit Fotograf Michael Buehler. Herzliche Grüße zum Geburtstag!
Posted in Home, Interview by Alena | Tags: Michael Buehler
Deine Fotokunst für Dich ist …
Leidenschaft.
Mein instrument, mit dem ich der wahrnehmung des inneren sehens ausdruck verleihen kann.
oft geschieht es so, dass mich etwas in der aussenwelt berührt oder elektrisiert, dem fliesst meine aufmerksamkeit zu, dieses muss ich fotografisch bearbeiten und ausloten. dies kann ein gesicht, ein wasser, eine wolke, ein ding, irgendwas sein. Fotografie ist in diesem sinne auch ein raum der alchemie.
An welchen Projekten arbeitest Du jetzt?
Im moment reorganisiere ich mein gesamtes archiv und gebe einigen künstlerischen arbeiten die finale form.
das heisst ich lese aus, setze die reihenfolge fest und printe die bilder in der gewünschten grösse aus, lasse sie einrahmen oder in eine form binden.
Mein wichtigstes projekt ist zur zeit der tryptich: ALBULA 1 / ALBULA 2 / ALBULA 3
an diesem projekt arbeite ich seit 2002. voraussichtlich beende ich es dieses jahr, da mir im herbst 2009, bei meinem letzten bergaufenthalt klar wurde, was der inhalt des 3. teils sein wird.
die arbeit gleicht einer mystischen wanderung, wobei der berg mir herausforderer und gefährte ist.
das wesentliche mittel, dieser erfahrung ausdruck zu verleihen, ist in dieser arbeit die dehnung der zeit durch langzeitbelichtung, verlangsamung
des chemischen entwicklungsprozesses durch kälte, sowie das verwenden längst abgelaufener negativ- oder polaroidfilme und zuguterletzt doppelbelichtungen. Weiter lesen »
Interview mit Hobbyfotografin Andrea Hübner
Posted in Home, Interview by Alena | Tags: 5D, Andrea Hübner, Canon, mark II
Deine Fotokunst für Dich ist …
Ein Weg meiner Kreativität freien Lauf zu lassen und immer wieder überrascht zu werden von meinen Ergebnissen.
Womit beschäftigst Du Dich beruflich (falls Fotografie nicht Dein Beruf ist)?
Derzeit bin ich Studentin der Anglistik und Romanistik an der Uni Mainz.
Wie lange fotografierst Du schon?
Etwas ernsthafter fotografiere ich seit ca. 2004. davor waren es eher Schnappschüsse im Urlaub, aber die Fotografie hat mich schon damals fasziniert. Einige Jahre habe ich mich auf die Sportfotografie (vor allem Radsport) konzentriert bevor ich schlussendlich vor einigen Jahren zur Peoplefotografie kam.
Welche Fototechnik benutzt Du jetzt?
Hauptsächlich nutze ich eine Canon 5D markII (digital) und eine Hasselblad 500 c/m (analog). Aber ab und zu auch gerne Polaroid oder Holga, je nach Stimmung und Bildidee. Die Abwechlsung macht es für mich, mit nur einer Kamera zu fotografieren könnte ich mir nicht vorstellen. Weiter lesen »
Interview mit Hobbyfotografin Valentina Verdesca
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Deine Fotokunst für Dich ist…
Meine Fotokunst ist für mich ein Weg, meine Gefühle, meine Kreativität und meine Sichtweise der Dinge auszudrücken und anderen Menschen mitzuteilen.
Womit beschäftigst Du Dich beruflich (falls Fotografie nicht Dein Beruf ist)?
Zurzeit arbeite ich ganz unkreativ in einem Büro als Kundenbetreuerin. Aber jeden Tag denke ich darüber nach was ich noch so alles mit meinem Leben anstellen könnte.
Wie bist Du zur Fotografie gekommen?
Also eigentlich geschah das von einem Tag auf den anderen, als ich meine erste kleine Digicam geschenkt bekommen habe. Schon bald darauf brauchte ich eine bessere Kamera, Freunde die mir Modell standen, es folgten Wettbewerbe, Ausstellungen und sogar kleinere Aufträge.
Welche Fototechnik benutzt Du jetzt?
Ich ftografiere mit einer Canon EOS 400D, einem tollen Tamron Objektiv und meinem besten Freund, dem Adobe Photoshop
Was begeistert Dich?:
Um mich zu begeistern reicht eigentlich schon ein schöner Ort, ein netter Mensch, eine tolle Idee oder schöne Farben und Formen. und….nicht zu vergessen: die Fotografien von Annie Leibovitz hauen mich um…. Weiter lesen »
Interview mit Hobbyfotografin Eva Thöni
Posted in Home, Interview by Alena | Tags: Austria
Deine Fotokunst für Dich ist …
eine Faszination die mir hilft mich zu entspannen, gleichzeitig aber auch sehr herausfordernd und nervenaufreibend sein kann.
Für mich besteht die Fotokunst aus drei Bereichen: Konzept, Fotografie und Bearbeitung. Das Konzept zu erstellen und Ideen zu finden ist am schwierigsten, entspannen kann ich am besten beim Bearbeiten. Beim Fotografieren selber habe ich schon alle Gefühlslagen erlebt.
Womit beschäftigst Du Dich beruflich (falls Fotografie nicht Dein Beruf ist)?
Ich studiere derzeit Wirtschaftsinformatik. Meine kreative Seite lebe ich derzeit lieber in der Freizeit aus. Beruflich bin ich mir aber noch nicht sicher wohin es gehen soll.
Welche Fototechnik benutzt Du jetzt?
Derzeit fotografiere ich mit einer Canon Eos 500d, die ich mir erst im Herbst gekauft habe. Zusätzlich zum Kitobjektiv habe ich noch ein Canon EF 50mm f/1.8, zwei Nikon Speedlight SB-28 Blitze, eine selbstgebastelte Softbox und eine Fernbedienung. Meine Fotos bearbeite ich in Photoshop mit einem Grafiktablett.
Manchmal fotografiere ich auch analog, mit einer Nikkormat. Diese Fotos sind dann aber eher auf meinem Blog zu finden. Weiter lesen »
Interview mit Fotograf Jakob Wagner
Posted in Home, Interview by Alena
Deine Fotokunst für Dich ist?
Eine Möglichkeit meine Kreativität auszuleben und meinen Entdeckungsdrang zu stillen.
Womit beschäftigst Du Dich beruflich (falls Fotografie nicht Dein
Beruf ist)?
Ich habe im Sommer 2008 meine Ausbildung zum Fotografen abgeschlossen und arbeite seitdem als Fotoassist, Bildbearbeiter und natürlich an meinen eigenen Projekten.
Welche Fototechnik benutzt du jetzt?
Ich habe bis 2008 ausschließlich analog auf Diafilmen fotografiert. Mittlerweile fotografiere ich meistens digital.
Was genau willst Du auf Deinen Fotos festhalten?
Das ist schwer zu beantworten, da es bei mir von Bild zu Bild unterschiedlich ist. Ich will nicht nur das Gesehene festhalten, sondern versuche oft mich von dem Gesehenen inspirieren zu lassen, um dann daraus etwas Neues zu erschaffen. Weiter lesen »
Interview mit Hobbyfotografin Katrin
Posted in Home, Interview by Alena | Tags: Berlin
Deine Fotokunst für Dich ist …
eine Möglichkeit zu entspannen, einzutauchen in meine ganz eigene Welt, eine wundervolle Welt!!!!
Womit beschäftigst Du Dich beruflich (falls Fotografie nicht Dein Beruf ist)?
Mit einer Menge trockenem Papierkram ohne Bildchen
Hast Du ein Traumfoto?
Nein, ein spezielles Traumfoto habe ich nicht aber es gibt einige Szenen die ich noch realisieren möchte und vielleicht werden diese ja dann…traumhaft!?!?
Deine Freundin kommt aus anderer Stadt, sie war nie in Berlin. Was zeigst Du ihr als Erstes?
Meine Fotos…NATÜRLICH, hahahaha!!!
Nein, natürlich nicht – ich würde mit ihr zum Brandenburger Tor fahren und von dort los marschieren zum Holocaust Mahnmal!
Deine 3 Lieblingslieder…
Krieger des Lichts – Silbermond
Heavy Cross – The Gossip
Puh, vom dritten Lieblingslied fällt mir der Titel gerade nicht ein, ich sing´s euch mal vor…lalalalalalalaaaaalala!!!
Was bedeutet für dich Kreativität?
Neues erschaffen, gestalten, umgestalten, neue Ideen zu erzeugen oder Bekanntes in einen neuen Zusammenhang zu stellen! Weiter lesen »
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