Interview mit Fotograf Maurice Baker

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Deine Fotografie ist für Dich …
eine  Art mich auszudrücken, es ist etwas sehr persönliches.
Es ist ein Ausdruckmittel, welches mir erlaubt Dinge zu transportieren,
die für mich eine Wichtigkeit haben,
seien es Gefühle, Situationen oder einfach nur Gesehenes.
Vergänglichkeit ist ein Wort, das im Kontext der Fotografie häufig Erwähnung findet, aber ich glaube das ist auch richtig, da das Medium in vielen Fällen genau das festzuhalten versucht.

An welchen Projekten arbeitest Du jetzt ?
Sehr gute Frage, im Moment steht unsere Abschlussausstellung ganz oben auf der Liste.In einer Woche,
am 11. Juni, ist die Vernissage unserer Ausstellung “Nackt”, die das Ende
meines drei-jährigen Studiums bedeutet. Dafür gibt es noch einige Dinge zu tun.
Dort wird man zwei Serien von mir sehen, hauptaugenmerk wird auf der Serie “backrooms” liegen. Die letzten
Arbeiten werden geprinted, die Locaton auf Fordermann gebracht etc..
Fotografisch arbeite ich im Moment paralell an zwei weiteren Projekten. Die erste Arbeit ist eine Portraitserie von Menschen in meinem Umfeld. Ich glaube wir sind in einem sehr interessanten Moment, Menschen strömen aus allen Ländern hier nach Berlin. Die Stadt ist für viele die Metropole der Welt, in der man sich als Künstler frei entfalten kann. Einerseits natürlich weil sie sehr inspirierend ist, aber ein großes Plus ist ebenfalls, dass man hier selbst mit wenig Geld ein tolles Leben haben kann. Wie lange Berlin noch diesen Charme hat, weiss ich nicht, genau deshalb möchte ich in den Portraits dieses Momentum festhalten. Weiter lesen »